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Gliederkörper und Babykörper wurden aus Pappe, Pappmachee und Holz
hergestellt. Die Oberflächen sind sehr aufwändig bearbeitet und
bedürfen auch heute noch diesen Arbeitsaufwand, um das gleiche
Aussehen der restaurierten Teile zu bekommen. Also - die Untergründe
und auch die Oberflächen werden mit Pappmaché, Knochenleim,
Kreidegründen, Schellacken und angleichenden Farben versehen dabei
entsprechend aufgearbeitet. Egal, ob es nun der Rumpf oder ein
Finger ist, die sehr aufwendige Arbeit ist immer die gleiche
Das Celluloid hat leider, durch Verlust des Weichmachers, die
Eigenschaft mit den Jahren sehr spröde und zerbrechlich zu werden.
Allein die statische Form sorgt noch für ein einigermaßen stabiles
Verhalten. Kleinere Belastungen können jedoch schon zu großen
Schäden führen. Als Weichmacher für das Celluloid wurde Kampfer
genommen. Übrigens auch ein beliebtes Mittel zum bekämpfen von
Motten. Genannte Mottenkugeln wurden zwischen die Wäsche gelegt und
waren dann eines Tages verschwunden, genau wie unserer Kampfer bei
den Celluloid-Puppen. Das Gleiche kennen wir auch von den
Gartenschläuchen, die durch Ausschwämmen des Weichmachers hart und
unhandlich werden. Kampfer kann den Celluloidteilen nicht mehr
zugeführt werden und das ist nun mal der einzige Weichmacher für
dieses Material. Es ist auch unsinnig zu glauben, dass
Celluloid-Puppen durch Bestreichen mit Butter, Nivea-Creme oder
anderen geheimnisvollen Tinkturen wieder weich und elastisch werden
würde.
Bisquitporzellanköpfe: Können teilweise (nicht immer) bei günstigen
Rissen, ohne Ausplatzer, unsichtbar restauriert werden. Risse sind
dann auch beim Durchleuchten nicht sichtbar. Restaurierungen werden
ohne Farben ausgeführt. Ausplatzer bleiben, wenn vorhanden,
natürlich sichtbar
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